Auf den Hügeln unserer Tenuta Basciano bauen wir  Dinkel an. Unser Nonno war am Anfang doch sehr skeptisch und es war nicht ganz leicht ihn davon zu überzeugen dass Dinkel ein besonderes Getreide ist,  als die Urform des Weizens bekannt,  gilt Dinkel als robust und wetterbeständig. Ein Getreide dass  keinen Kunstdünger verträgt und  sich deswegen optimal für unseren biologischen Landbau eignet. 

 Endlich nach tagelangem telefonieren und geplazten Verabredungen kommt Mitte Juli der Mähdrescher, ein wichtiger Tag, denn nun sehen wir wie unser Getreide aussieht. Dinkel ist ein Spelzgetreide, das heiβt das eigendliche Korn ist von einer Schutzhülle umgeben, die in einem extra Arbeitsgang entspelzt werden muβ; das ist einer der Gründe warum Dinkel im Geschäft teurer ist als normaler Weizen.

Die meisten Unkräuter, die in Getreidefeldern wachsen, haben Samen, und werden “mitgeerntet” . Vor dem Entspelzen müssen sie durch Siebungen  entfernt werden. Wir haben dafür die antike crivella benutzt,  ein groβes Metallsieb das an einer Kette aufgehängt und geschwängt wird. Die Unkräutersamen sammeln sich an der Oberfläche an und können entfernt werden.

Nach dem Entspelzen werden die Dinkelsamen in einer Spezialmühle in der Gegend gebracht,  gleich  in Moscufo gibt es eine Steinmühle, dort werden die Körner zu Vollkornmehl  und Halbvollkornmehl verarbeitet. 

 

So ein schönes Mehl da bekommt man Lust auf Brotbacken. Ein Holzofen ist hierfür natürlich am besten geeignet. Und so haben wir mit den Ferien Gästen unserer Tenuta Basciano einen Brotback Tag organisiert.
Unser Nonno erklärt wie der Holzofen funktioniert und macht Brotpizza, mit einem Tropfen Olivenöl und Salz bestreut zu einem Glas Wein, das schmeckt !!  Tomaten, Käse , Mortadella, Schinken, frische Feigen und die unfehlbaren abruzzesischen Pepperoni e uova machen aus dem Picknick ein richtiges Mittagessen.